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Oliver Oliver ist männlich


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Killzone 2 (PS3)

Die User KornFanBob, matze0485 und ghostii durften sich den Edelshooter schon vorab ansehen ...

Hier dürft ihr lesen was sie über das Spiel denken ... mir hats gefallen was ich gelesen habe ... auch wenn die Reviews teilweise schon sehr ausführlich sind.

Hut ab ...

Greetz
Oliver

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24.02.2009 13:52
Oliver Oliver ist männlich


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Killzone 2 Review von matze0485

Shooter Revolution oder doch nur Grafik-Blender……..KILLZONE 2 im Test

Was bisher geschah (Killzone 1)
Nach dem im Jahr 2357 die Helghast auf dem Planeten Vekta unter der Führung von Scolar Visari einmarschierten und versuchten die Hauptstadt Vektas einzunehmen. Konnte die Interplanetarische Strategische Allianz (ISA) doch noch Visaris Pläne in letzter Sekunde vereiteln.
Nun in Killzone 2 schreiben wir das Jahr 2359. Es sind fast 2 Jahre seit Visaris Angriff auf Vekta vergangen. Die ISA ist der Annahme das Visaris Streitkräfte durch die Konflikte auf Vekta stark geschwächt sind. Dementsprechend plant die ISA einen Gegenangriff auf den Planeten Helghan, der Heimat der Helghast. Um Visari das Handwerk zu legen und somit den Krieg zu beenden. Getreu dem Motto, „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Feuerfrei „Sev“
Der größte Unterschied zum ersten Teil ist, dass ihr nicht mehr aus einem von 4 spielbaren Charakteren vor Missionsbeginn auswählen könnt. In Killzone 2 schlüpft ihr ausschließlich in die Rolle von Thomas Sevchenko alias „Sev“. Dies kommt dem Spielgefühl deutlich zugute, da man besser eine Bindung zur Hauptfigur aufbauen kann und alles etwas intensiver erlebt.

Locker von der Hand? JA
Die Steuerung in einem Ego-Shooter ist das A und O. Es gibt die Möglichkeit die Empfindlichkeit der X und Y Achse einzustellen plus die Möglichkeit aus einer von 6 vorkonfigurieten Controller Belegungen zu wählen. Dennoch geht Killzone 2 bzw. Entwickler Guerrilla neue Wege. Anstatt eine flotte und direkte Steuerung zu benutzen setzt Killzone 2 mehr auf Realismus. Das Zielen und Anvisieren verläuft ein wenig träge. Je nach gewählter Waffe, fällt diese Trägheit unterschiedlich stark aus. Benutzt man z.B. den Revolver ist diese nicht so stark spürbar wie als wenn man den Raketenwerfer benutzt. Selbst beim Springen merkt man richtig wie die Figur leicht in die Knie geht, wenn sie auf dem Boden aufsetzt. Ein Deckungsfeature ist auch mit an Board, per Druck auf die L2 Taste (in der Standard Controller Einstellung) lehnt ihr euch hinter Kisten und Wände. Alles aus der Ego-Ansicht versteht sich. Dies fühlt sich zum Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig an aber ist mit ein Teil, der Killzone 2 so besonders und anders macht. Desweiteren ist das Sixaxis Feature auch sehr gut mit ins Spiel eingebunden. Unteranderem werden so Ventile aufgedreht, Bomben scharf gemacht und das Scharfschützengewehr beim Zielen ruhig gehalten.

Folge dem roten Faden
So oder so ähnlich könnte man das Level-Design von Killzone 2 beschreiben. Die Level sind alle sehr linear, fast schlauchartig und bieten keine alternativen Routen. In jedem Level geht es nach demselben Schema voran, säubere Bereich A um in Bereich B zu gelangen. Falls man doch mal die Orientierung verlieren sollte, hilft ein Druck auf das Steuerkreuz nach oben und es wird einem ein Weg punkt angezeigt. Aufgrund der bombastischen Inzenierung und packenden Feuergefechten stört es aber kaum das es keine alternativen Wege in den Level gibt. Ein wenig Abwechslung gibt es noch durch 2 Fahrzeug Abschnitte, einmal seid ihr mit einem Panzer unterwegs und später übernehmt ihr noch kurz die Kontrolle über einen Kampfroboter.

EYE and EAR CANDY
Die absoluten Höhepunkte von Killzone 2 sind die Grafik und der 7.1 Sound. Man erinnere sich nur mal an den beeindruckenden E3 Trailer von 2005, der für offene Münder gesorgt hatte, auch wenn er später als CGI Film entlarvt wurde. Nichts desto trotz, jetzt 4 Jahre später liefert Guerilla mit dem fertigen Produkt einen Titel ab, der diesem sagenumwogenen Trailer verdammt nahe kommt. Mit Killzone 2 kann die PS3 endlich zeigen was sie im Stande ist zu leisten. Angefangen bei den Lichteffekten, Rauchschwaden, Explosionen und der Texturschärfe bis hin zum druckvollen 7.1 Sound stellt Killzone 2 die neue Referenz dar. Die Farbgebung mit den vielen Grau und später auch Brauntönen macht Killzone 2 zu einem recht düsteren Shooter. Was aber auch sehr gut zum Planeten Helghan passt, alles sieht dreckig und herunter gekommen aus. Zur Optik gehört auch das Gegner Design und naja, ein Helghast bleibt ein Helghast, dem entsprechend ist hier nicht viel Abwechslung geboten. Dunkle Kleidung, rote Augen und das wars.

Dumme KI…..nein Danke
Die Helghast agieren sehr clever. Sie sind nicht nur treffsicher, sondern suchen sich auch zügig Deckung, wenn ihr sie unter Beschuss nehmt und versuchen euch auch nach Möglichkeit zu flankieren. Hier sind spannende und hitzige Gefechte vorprogrammiert.

Was gibt’s sonst so?
Eine Installation ist nicht von Nöten, Killzone 2 lädt alle Daten von der Disc. Dementsprechend sind die Ladezeiten etwas länger aber verschmerzbar. Immerhin kann man den Ladebildschirm per SIXAXIS Feature neigen und schwenken. Der Dual Shock 3 Controller, Headset sowie Trophys werden auch unterstützt. Weiterhin sind Aktenkoffer und Helghast Symbole in den Level versteckt, für alle Jäger und Sammler.

Multiplayer
Mehr Spielzeit bringt der Multiplayer mit sich, der leider zum Test Zeitpunkt noch nicht online war. Dafür gibt es aber die Möglichkeit offline gegen Bots zu spielen. Hier lässt sich aber nur ansatzweiße erahnen wie viel Spaß der Multiplayer mit sich bringt. Weil das Klassen-System noch keine Rolle spielt und nur maximal 15 Bots zu geschalten werden können, online sind Matches mit bis zu 32 Leuten möglich. Die 8 mitgelieferten Maps schauen alle sehr gut aus und werden der Spieleranzahl nach in der Größe Angepasst. Das Heiligt im MP sind die wechselnden Missionsziele während des laufenden Matches. Mal müsst ihr einen Lautsprecher in die gegnerische Basis bringen, dann einen Zielperson ausschalten, nach normalen Team Deatmatch Regeln spielen oder eure Basis verteidigen und verhindern das der Gegner eine Bombe platzieren kann. Clan Unterstützung und die Aufteilung der Teams in bis zu 6 Squads sind auch mit an Board.

FAZIT
Es gibt nicht viel an Killzone 2 zu meckern, währe da nicht die kurze Spielzeit. Erfahrene Spieler werden den Abspann auf der normalen Schwierigkeitsstufe schon nach 7-9 Stunden sehen. Trotzdem haben wir mit Killzone 2 einen neuen Shooter König. Vor allem auf der technischen Seite weiß der Titel voll zu überzeugen. In der für heutige Spiele sehr knappen Spielzeit wird man bei Killzone 2 bestens unterhalten und von einem Höhepunkt zum nächsten gejagt. Langfristig wird aber nur der Multiplayermodus motivieren können.

Kurz gesagt: KAUFEN, STAUNEN UND GENIESEN.

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24.02.2009 13:53
Oliver Oliver ist männlich


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Killzone 2 Review by KornFanBob

Nachdem Killzone im Jahre 2004 neben Halo2 und Metroid Prime Echos untergegangen war, starten Guerrilla Games nun den zweiten Anlauf. Auf der E3 2005 zeigte man angebliches Ingamematieal für die PS3, welches sich später als gerenderter Film rausstellte. Nun, 3,5 Jahre später, stellt sich die Frage, was davon übrig geblieben ist!? Die Vorbestellungen allein in Europa betragen jetzt schon mehr, als sich Teil 1 verkaufen konnte. Doch ist der Hype um das Game überhaupt berechtigt? Ja, er ist es!

Nachdem die Helghasts durch die Interplanetarische Strategische Allienz (ISA) vom Planten Vekta zurückgeschlagen wurden, findet diesmal die Schlacht auf Helghan (dem Heimatplanten der Helghasts) statt. Ihr seid Mitgleid des Alpha-Trupps und schlüpft in die Rolle von Thomasn Sevchenko, kurz Sev. Sobald man gelandet ist, schlägt man sich mit seinen Kumpanen durch typisch Schlauchförmige Level, welche allerdings gut ineinander verschachtelt sind. Ab und zu kommt man an etwas offenere Schauplätze, wo man die Stellung halten muss. Im Laufe des Spieles gelangt man an die verschiedensten Orte und steuert auch diverse Vehikel.

Die Rotaugen reagieren größtenteils recht intelligent. Meist wechseln sie schnell ihre Stellung und versuchen aus verschiedenen Richtungen anzugreifen. Auch wird der Spieler durch Granaten aus der eigenen Deckung herausgetrieben. Positiv ist auch, dass die Gegner nicht nur auf den Spieler fixiert sind, sondern auch auf eure Kameraden schießen, man hat somit mehr das Gefühl in einem Team zu kämpfen und nicht alleine gegen Tausende. Wenn ein Kumpel am Boden liegt, kann man diesen durch eine Art Elektroschocker wiederbeleben. Man hat relativ viele Waffen zur Verfügung, insgesamt kann man jedoch nur zwei Waffen mit sich herumtragen, wovon ein Slot dauerhaft von der Magnum besetzt ist, welche über unendliche Munition verfügt. Am Häufigsten kommen die zwei Maschinengewehrtypen der ISA und der Helghast zum Einsatz. Zusätzlich gibt es noch Raketenwerfer, Schrotflinten, Scharfschützengewehre, Flammerwerfer und Granatwerfer, welche auf ihren Einsatz warten. Jede Waffe besitzt eine Zoomfunktion, auch gibt es stationäre Geschütze womit man es ordentlich krachen lässt. Ab und zu trifft man auf stark gepanzerte Gegner, welche man mit etwas Köpfchen ausschalten muss. Spärlich gesät ist Killzone2 leider mit Endbossen, davon wären mehr wünschenswert gewesen

Optisch gehört Killzone2 mit zu dem Besten, was man bisher zu sehen bekommt. Die Texturen gehen größtenteils in Ordnung, jedoch kommt es hin und wieder zu Schwankungen. Vor allem wenn man danach sucht und sich nicht vom Spielgeschehen ablenken lässt, findet man ein paar hässliche Tapeten. Zum Glück versteht es Killzone 2 sehr geschickt über diese Schwächen hinwegzutäuschen und den Spieler dauerhaft ins Geschehen einzubinden. Vor allem wirkt Killzone 2 sehr lebendig und dynamisch, was durch die großartigen Witterungsbedingungen ermöglicht wird. Durch Blitze wird kurz die komplette Umgebung exzellent aufgehellt. Man sieht wie der Wind übern Boden fegt und Flaggen und Planen im Sturm zappeln. Partikel fliegen ebenfalls wunderschön durch die Gegend, ebenso beeindrucken die dutzenden Staub- und Raucheffekte. Die hervorragenden Lichteffekte der Sonne, wenn diese durch die den verdunkelte Himmel scheint, komplettieren das visuelle Gesamtbild. In den Gebäuden hellt das Gewehrfeuer die Räume auf und alle Objekte werfen Schatten. HDRR, Bewegungs -und Tiefenunschärfe sind natürlich auch mit von der Partie. Es gibt einige Abschnitte, wo das alles so perfekt ineinander greift, dass man noch in Jahren davon schwärmen wird.

In Sachen Animationen ist Killzone 2 ganz klar die neue Referenz. Unheimlich geschmeidig stürmen die Helghasts über das Schlachtfeld, schlagen Purzelbäume um den Schüssen auszuweichen, feuern blind aus den Deckungen, springen über Geländer oder seilen sich herab. Vor allem wenn man gerade eine Salve in den Gegner ballert, tanzt sich dieser regelrecht in den Tod. Je Nachdem wo man ihn trifft, reißt es ihm z.B. die Schulter nach hinten oder er sackt nach einem Schuss ins Bein kurz zusammen. Vor allem macht es Spaß mit Granaten um sich zu schmeißen. Es ist regelrecht putzig anzuschauen, wie die Rotäugchen versuchen wegzuspringen; manchmal klappt es, aber meistens nicht. Dann fliegen sie hilflos durch die Luft; am besten noch gegen eine Wand und die Überreste rutschen zusammen. Die Waffen sind verdammt detailreich modelliert und stechen vor allem durch die butterweichen Nachladenanimationen hervor. Die Wummen sind nicht einfach nur in die Ecke geklatscht, sondern bewegen sich je nach Bewegung mit.

Physikalisch geht es solide zur Sache. Ab und zu gibt es ein paar Säulen, wo der Putz abbröckelt, teilweise klappen ein paar Blechhütten zusammen, auch stürzen in Sequenzen einige riesige Gebäude ein. Kanister, Tonnen und viele kleine Objekte fliegen durch die Gegend. Jedoch gab es das alles schon einmal und man setzt diesbezüglich keine neuen Maßstäbe. Die Ragdoll arbeitet perfekt und trägt zur Glaubhaftigkeit bei. Getötete fallen übereinander und können durch Schüsse oder Granaten weiterhin bearbeitet werden. Nur bei eigenen Kameraden und bei vordefinierten Leichen, bewegt sich nix mehr. Mit Scharfschützengewehren und der Schrotflinte kann man dem Feind den Kopf von den Schultern schießen. Das Blut wirkt eher dickflüssig und spritzt relativ weit durch die Umgebung; man erkennt immer, wann man getroffen hat. Killzone 2 erscheint glücklicherweise in Deutschland komplett ungeschnitten!

Spieler mit durchschnittlichen Englischkenntnissen können, ohne Angst etwas zu verpassen, die englische Sprachausgabe wählen. Aus dem Kontext lässt sich vieles schließen und wirklich tiefgründig ist die Story nicht. Die deutschen Stimmen hingegen können nicht immer überzeugen, da es mitunter zu Synchronisationsfehlern kommt und es scheint, als hat man sicht nicht genug Mühe gegeben. Nur die verfälschten Stimmen der Helghasts, fast schon als Geräusche zu bezeichnen, sind gelungen. Und leider kann man nachdem man einmal eine Sprache gewählt hat, nicht mehr wechseln, ohne das Savegame zu löschen. Man muss sich von vorn hinein entscheiden, ob man komplette deutsch oder komplett englisch spielt. Die restliche musikalische Untermalung passt perfekt und gehört mit zu dem Besten was man diese Generation auf die Ohren bekommt. Die Waffensounds wissen zu gefallen; zwar fehlt der Magnum und der Shotgun der nötige Bums, umso besser klingen dafür die Maschinengewehre und die vielen Explosionen. Die klassischen Musikstücke unterstreichen die Dramatik deutlich und brennen sich regelrecht ins Hirn – Sammler von Soundtracks dürfen sich schon mal die Hände reiben. Es ist schon paradox, wie gut Gewalt und Orchestermusik miteinander harmonieren können.

Die Steuerung gestaltet sich nicht gerade als Einsteigerfreundlich. Zu langsam geschieht das, was man eingegeben hat. Allerdings gewöhnt man sich mit der Zeit daran und es geht flüssiger von der Hand. Wenn man sich vorstellt, dass man selber samt Ausrüstung 150kg Masse auf die Waage bringt, ist die Verzögerung durchaus als realistisches Gameplay anzusehen. Auch bewegen sich die Helghaste ähnlich schwerfällig und haben eine gewisse Reaktionszeit, somit gleicht sich das wieder aus. Das Deckungssystem erfüllt seinen Zweck, drängelt sich aber nicht dem Spieler auf. Hin und wieder (vor allem in den beiden höheren Schwierigkeitsgraden) muss man sich allerdings irgendwo verkriechen, um wieder etwas Energie zu regenerieren. Besonders gut gefallen die kleinen Sixaxis-Einlagen. Meist geht es nur darum, ein Ventil zu öffnen oder Sprengstoff scharf zu machen. Die Schultertasten simulieren dabei das Greifen der Hände und man dreht den Controller in die entsprechende Richtung. Die Rumbleeffekte können voll und ganz überzeugen, vor allem bei größerem Kaliber zeigt der Dualshock 3 was er drauf hat.

Im Multiplayer geht es auf insgesamt acht Maps zur Sache. Jede Map stellt einen charakterlichen Ort der Singleplayerkapitel dar. Insgesamt gibt es fünf Missionstypen:

Eliminierungsmission: klassisches Deathmatch.
Suchmission: man muss eine Reihe von Gegenständen finden und diese an eine bestimmte Position zurück bringen. Wird ein Träger eines Gegenstandes eliminiert, lässt dieser den Gegenstand fallen und kann von einem anderen Spieler wieder aufgenommen werden. Das Team mit den meisten gesicherten Gegenständen gewinnt.
Zerstörungsmission: man muss ein Ziel vor dem Ablauf der Zeit zerstören. Ein Team greift an, das andere verteidigt sich. Nach einer gewissen Zeit wechseln Angreifer und Verteidiger.
Eroberungsmission: man muss einen Zielbereich finden, erobern und halten, bis eine gewisse Zeit abgelaufen ist. Wer mehr Bereiche erobert, gewinnt.
Überfallmission: hier muss man eine Zielperson vor Ablauf der Zeit töten.

Durch Erfolge beim Multiplayer steigt man weitere Ränge nach oben. Dadurch lassen sich neue Waffen und verschiedene Charaktere freischalten. Ebenfalls ist es möglich einen Clan zu erstellen bzw. einem beizutreten. Das Deckungssystem entfällt komplett und der Sixaxis wird durch gedrückt halten eines Aktionsknopfes ersetzt. Wie gut der Online -Multiplayer wirklich ist und vor allem wie sauber der Netzcode ist, ist leider nicht noch nicht bekannt, da die Server noch nicht geschaltet sind. Offline machte der der Muliplayer jedenfalls schon einen sehr überzeugenden Eindruck.

Persönliches Fazit:


Zusammengefasst ist Killzone2 DAS Spiel der PS3. In fast allen Bereichen kann es voll und ganz überzeugen. Die Story bietet leider keinen Spannungsbogen und die Charakterzeichnung ist etwas zu schwach. Der Umfang der Singleplayerkampagne beträgt etwa 8-10 Stunden, welche es aber in sich hat. Einziger richtig großer Wermutstropfen ist und bleibt das Fehlen des Coops, was neben der direkten Konkurrenz nicht zeitgemäß ausschaut; das Leveldesign bietet sich förmlich dafür an. Ansonten kann ich als XBox-Fan jedenfalls nur meinen Hut ziehen. Danke an dieser Stelle an Oliver und SONY die mir dieses einzigartige Spielerlebnis beschert haben!

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24.02.2009 13:59
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Killzone 2 Review von ghostii

Das Review zum heiß ersehnten SciFi-Epos Killzone 2:

Ein kleiner Rückblick ins Jahr 2005:
Sony zeigte damals auf der E3-Pressekonferenz den sagenumwobenen Trailer des Spiels Killzone 2, der sich förmlich in die Köpfe der meisten Gamer einbrannte. Das, was dort als zunächst Ingame-Material betitelt und gezeigt wurde, hatte man vorher noch in keinem anderen Spiel bestaunen können und das Potenzial der PS3 schien in dem Moment eine schier unvorstellbare Richtung einzuschlagen. Später stellte sich leider heraus, dass es sich dabei nur um einen sogenannten Target-Render handelte, einem vorgerenderten CGI-Film aus der Render-Farm von Guerilla, welcher für ordentlich Gesprächsstoff sorgte. Zugegeben, die ersten PS3-Launchtitel konnten nicht mal ansatzweise das vorweisen, was man zuvor auf der Konferenz bestaunen durfte.

Die Konkurrenz:
Besonders für die Xbox360-Fraktion war dies ein gefundenes Fressen und man nutzte diese Tatsache, um die hauseigene Konsole mit echtem Ingame-Material eines vergleichbaren Titels, nämlich - den Zahnrädern des Krieges - ins rechte Licht zu rücken.

Die Ruhe vor dem Sturm:
Lange war es still um den Titel, der das Kriegsspiel, zumindest in grafischer Hinsicht, die Playstation 3 endgültig in die Next-Generation katapultieren sollte. Nach und nach kamen die ersten Screenshots und Ingame-Trailer, die das Versprechen des Unternehmens bekräftigen sollten.

Die Beta:
Vor kurzem war es dann endlich soweit und Guerilla gab einer begrenzten Anzahl von Beta-Testern die Möglichkeit, den Multiplayer-Part in Form einer frühen Preview-Fassung auf Herz und Nieren zu testen. Die frühe Vorabversion zeigte nicht die volle Grafik-Pracht und der Hauptaugenmerk lag vor allem auf ein Lag-freies Gameplay, bei der nicht alle grafischen Finessen im Vordergrund standen, sondern den Spielern zeigen sollten, das der Multiplayer schon in der Preview-Version mit den Genrekönigen locker mithalten konnte. Zwar gab es nicht immer die bereits bekannten, höchst-knackigen Texturen des bereits erhältlichen Konkurrenztitels Gears of War zu bestaunen, aber die absolut flüssigen, realistisch wirkenden Animationen und den Sterbesequenzen der Helghast, zusammen mit den nahezu echt wirkenden Nachladeanimationen der Waffen und dem flotten Gameplay, ließen auf einen großen Hit hoffen.

Golden Master:
Nun ist es endlich soweit: Killzone 2 kommt am 25. Februar in den Handel und das Unternehmen Guerilla hat sein Versprechen wahrlich gehalten und hat keinesfalls untertrieben! Killzone 2 ist ein Brett von einem Spiel!



Die Story:
Zwei Jahre nach der Invasion der Helghast auf dem Planeten Vektra schlägt die Interplanetarische Strategische Allienz, kurz ISA, bis an die Zähne bewaffnet nun auf dem Planeten Helghan auf, um Visari und sein Volk endlich in die Schranken zu weisen. Ihr spielt Thomas Sevchenko, der zusammen mit dem aus Teil eins bekannten Charakter Rico und einigen weiteren Kollegen die Helghast endgültig vernichten soll.

Here we go:
Nach einem bombastisch inszenierten Trailer fängt die Reise atemberaubend an und lässt Euch keine Sekunde verschnaufen. Überall Explosionen und man ist wortwörtlich Mitten im Geschehen. Hinter jeder Ecke lauern die Bösewichte und ballern auf Euch was das Zeug hält. Ihr kommt direkt zu Beginn in den Genuss, eine dicke Waffe an Euch zu reißen, um eine mit einer Helghasttruppe besetzten Brücke zu sprengen. Hier läßt die Havok-Engine ihre Muskeln spielen und zeigt was in ihr steckt. Bei jeder Explosion in Eurer unmittelbaren Nähe wackelt sogar der ganze Bildschirm. Wow!

Nichts für Weicheier:
Das Motto von Killzone 2 lautet "Krieg!" und das im wahrsten Sinne des Wortes!Standard-Einleitungen gibt es nicht, es fängt knallhart an und hält bis zur letzten Sekunde an.Wer an Standard-Spannungskurven glaubt, wo man anfangs recht behütet loslegt und es erst im Laufe des Spiel dann langsam zur Sache geht, irrt sich gewaltig!

Der Helghast-Terror nimmt zwar von Akt zu Akt immer stetig zu, aber erst ab der Mitte des Spiels legt Killzone 2 noch einmal eine ordentliche Portion drauf! Eins ist aber schon anfangs sicher; auf Helghan herrscht der totale Krieg. Visaris Streitkräfte versuchen alles um ihren Heimatplaneten zu verteidigen!

Die Atmosphäre ist definitiv einzigartig und eine solche werdet Ihr bei keinem anderen, derzeit erhältlichen First-Person-Shooter wiederfinden.
Ihr werdet von Anfang an förmlich in das Spiel eingesogen und dies ist wahrlich keine Untertreibung!

Helghast-Alarm:
Auch wenn es komisch klingen mag, die KI der Helghast stellt alles bisher da gewesene in den Schatten. Ihr Ziel, Eure Vernichtung und die der restlichen ISA. Sie erscheinen nie allein, wechseln ständig ihre Position, suchen Deckung und haben euch auch mal schnell umzingelt. Sie stürmen meist in Horden, laufen gerne gemeinsam von mehreren Seiten gleichzeitig auf Euch zu, schmeißen Granaten wie wild, während die hinteren postierten Rotaugen ihre Raketenwerfer zücken.

Deckungssystem:
Ihr habt diverse Verteidigungsmöglichkeiten und diese sind nicht von schlechten Eltern. Die computergesteuerten Kollegen sind zwar nicht immer die schlauesten und stehen Euch in manchen Situationen auch gerne mal im Weg (ein gepflegter Schlag mit dem Gewehr auf den Kopf schafft da aber Abhilfe) , doch meistens machen Sie ihren Job ganz gut. Während Eure Kameraden auf die Gegnermassen schießen, könnt Ihr Euch auch mal von der Seite an die Helghast heranschleichen und dann in die Offensive gehen. Wird einer Eurer Kollegen verletzt, müsst Ihr diesen per Elektroschock wieder zum Leben erwecken.

Wie es schon einige Genrekollegen vormachten, habt Ihr auch bei Killzone 2 die Möglichkeit hinter allem, was Kugeln abhalten kann, in Deckung zu gehen. Nur solltet Ihr auch hier aufpassen, Deckungskörper wie Holz sind leicht zerstörbar, halten somit nicht lange und Ihr müsst Euch eine neue Deckung suchen oder die Strategie wechseln.

Wenn Ihr in Deckung geht, verhält es sich wie im echten Leben; anstatt in die Third-Person Ansicht zu wechseln, ist die Sicht auf das Geschehen relativ begrenzt und man bemerkt den von der Seite oder gern auch frontal auf Euch zulaufende Helghast erst in letzter Sekunde.

Waffen:
Euer Waffenarsenal umfasst über 20 mögliche Waffentypen, angefangen bei der primären, nicht austauschbaren und mit unendlicher Munition bestückten Magnum und einer Sekundärwaffe, die Ihr jederzeit durch andere herumliegende ersetzen könnt. Das Portfolio reicht von Sturmgewehren, über Sniper Gewehren, Shotguns bis hin zu Flammen- , Granaten- oder Raketenwerfern. Überall auf Helghan stehen Waffenvorräte bereit, an denen Ihr Euch bedienen dürft. Ihr könnt Euch auch jederzeit, die vom abgeknallten Helghast liegen gelassene Waffe krallen und gegen die Rotäugigen einsetzen.

Neben recht effektiven Granaten, die sich auch überall im Spiel zum Aufstocken wiederfinden, habt ihr zur Not auch noch ein Messer im Arsenal. Dieses wird zwar höchst selten zum Einsatz kommen, kann aber in absoluten Notsituationen doch ab und zu Euer Überleben sichern.
Wenn alle Stricke reißen, hilft im Nahkampf immer noch ein effektiver Frontalschlag mit der Sekundärwaffe.

Im späteren Verlauf habt Ihr die Möglichkeit in Besitz einer Strahlenkanone eines Helghast-Heavy zu kommen, die sich der unerschöpflichen Energie bedient, die nur auf dem Planeten Helghan vorzufinden ist und die hat es wirklich in sich.

Nette Abwechslung:
Für diese ist nämlich auch gesorgt. Anstatt das ganze Spiel nur zu Fuß durch die Gegend zu laufen, dürft Ihr z.B. direkt zu Beginn kurzzeitig einen Panzer übernehmen, oder aber auch fest installierte Geschosse der Helghast einsetzen, um den Bösewichten zu zeigen, wer der Herr auf Helghan ist. Neben einer weiteren, im späteren Verlauf erforderlichen Maßnahme im Spiel müsst Ihr sogar mit einem Kampfroboter durch die Gegend stampfen, was zugegebener Massen extrem cool rüberkommt.

Die Gegner:
Verschiedene Gegnertypen und Endgegner dürfen in keinem Blockbuster-Spiel fehlen. Auch wenn es keine riesigen Endbosse gibt, sind die kurz vor Abschnittsende auftauchenden Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Jeder hat seine spezielle Schwachstelle, die jeweils eine eigene Strategie erfordert, um die Bösewichte ins Jenseits zu befördern. Teilweise müsst Ihr Euch die Umgebung zu nutze machen, um sie zu beseitigen.

Hier dürfte sich der eine oder andere Spieler doch mal des Öfteren nach einem übereifrigen oder unüberlegten Angriff dem schnellen Bildschirmtod erleiden und findet Euch an den doch recht fair gesetzten Rücksetzpunkten sofort wieder.



Schadensanzeige:
Eine Energieanzeige sucht Ihr vergebens, lediglich der Munitionsvorrat wird am unteren Bildschirmrand angezeigt. KZ2 bedient sich hier dem in den meisten Spielen durchgesetzten Schadenssystem: Werdet Ihr getroffen, füllt sich der Bildschirm zunächst mit einigen Blutflecken, die jedoch nach heftigeren Treffern stark zunehmen und eueren Bildschirm nach kürzester Zeit schwarz-weiss färben. Ab hier solltet Ihr tunlichst aus der Schusslinie verschwinden, somit erholt sich der Gesundheitszustand nach einigen Sekunden wieder und Ihr könnt den Helghast wieder Paroli bieten. Schafft Ihr das nicht, ist der Tod näher als Euch lieb ist. Doch anstelle eines Game Over gibt es faire Rücksetzpunkte, an denen Ihr sofort wieder anknüpfen könnt. Seht Ihr das oben links eingeblendete "Save-Icon" ist der bereits hart erkämpfte Bereich sicher und Ihr könnt ab diesem Punkt jederzeit wieder einsteigen.

Die Grafik:
Wie anfangs bereits erwähnt ist die Grafik schlicht und ergreifend sensationell. Auch wenn sich die Farbpalette meistens zwischen den Farben Grün-Grau, Dunkelgrau, später dann im Orange-Grau-Braun und einigen Farbtönen dazwischen bedient, ist die Umgebung mehr als eindrucksvoll und lebendig und sucht Plattformübergreifend seinesgleichen. Die Entwickler nutzten geschickt diverse Filter und andere Effekte, um Nebel, Licht, Wind und Rauch äußerst realistisch wirken zu lassen. Die Waffen und deren Nachladeanimationen sind fantastisch umgesetzt. Insgesamt fühlt sich alles extrem "echt" an und es herrscht im ganzen Spiel eine permanent beklemmende Kriegsatmosphäre, die bis zur letzten Sekunde anhält. So etwas hat es bisher in keinem anderen Konsolentitel gegeben.Die Animationen der Gegner und Eurer Kollegen sind derart realistisch gelungen, das man teilweise meint, man hätte echte Schauspieler in das Game integriert. Einfach atemberaubend!

Die Steuerung:
Die Steuerung von Killzone 2 ist ein Thema für sich. Sie ist träge, durch und durch. Nach den ersten Minuten mag der eine oder andere Gamer die holländischen Entwickler verfluchen und der Verdacht liegt nahe, sie hätten sich eher mit holländischem Vogelsand als mit einem ausgefeilten Tuning der Steuerung befasst.

Dem ist aber nicht so. Die etwas träge Steuerung ist Absicht, denn die ISA-Leute tragen schwere Klamotten und keine leichten Waffen. Das merkt man, wenn man sich z.B. einem Granatenwerfer bedient, ist man deutlich langsamer unterwegs als mit einem Sturmgewehr oder einer Shotgun. Springt man oder stürzt man sich von einer höheren Etage hinunter, spürt man richtig wie Sev in die Knie geht, die mit einer leichten Erschütterung, die sich durch ein gekonnt inszeniertes Wackeln des Bildschirms bemerkbar macht. Sehr cool. Wie das Laufen selber, so ist auch das Umherschauen deutlich langsamer als z.B. in einem Cod4.

Einige kennen es selber (und verfluchen es):
Ich selber leide leider an dem sogenannten Gaming-Sickness-Syndrom und komme nur selten in den Genuss, einen Shooter länger als eine halbe Stunde spielen zu können, ohne eine Tablette gegen Reiseübelkeit einzunehmen...deshalb muss ich meistens auf großartige FPS-Games verzichten (seit q3...). An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sony bzw. Guerilla!


Die Padbelegung:
Die Tastenbelegung scheint zunächst auch alles andere als clever gelöst, doch hier hilft ein Blick in das Options-Menü. Dort hat man die Wahl zwischen 6 Verschiedenen, fest belegten Controllerkonfigurationen. Hier sollte jeder eine akzeptable Padbelegung finden. Man kann auch die Sensibilität des Umherschauens bzw. Zielens in verschiedenen Stufen bequem einstellen. Auch lässt sich die Zoom-Funktion der Waffen Ein- und Ausschalten. Tastatur/Maus werden leider nicht unterstützt.

Bewegungssensor:
Die SIXAXIS-Funktion kommt nur gelegentlich zum Einsatz, um beispielsweise Kurbeln an Brücken oder Sprengkörpern zu befestigen und zu aktivieren, die zwar eher selten, dafür aber sehr dezent und erfrischend integriert wurden. Auch beim Einsatz des Sniper Gewehrs wurde der Bewegungssensor geschickt eingesetzt. Haltet Ihr beim Zielen den Controller nicht ruhig in der Hand, könntet Ihr Euern fest im Visier gehaltenen Gegner auch leicht mal verfehlen.

Hier wurde der Bewegungssensor zum Glück nicht, wie bei der mehr als überladenen, in nahezu allen Wii-Spielen erforderlichen Controller-Fuchtel-Orgien, eingesetzt. Sie sind eine nette Abwechselung zur eigentlichen Dauerschiesserei im Spiel.

Der Sound und die Atmosphäre:
Soundfetischisten kommen bei Kz2 voll auf ihre Kosten. Der in jeder Situation perfekt abgestimmte 7.1 Surround-Sound trägt zur genialen Atmosphäre ungemein bei. Untermalt wird die Soundkulisse in jeder Situation mit stimmiger Musik, die stellenweise ein wenig an Kino-Blockbuster wie "The Dark Knight" erinnert. Zusammen mit der unglaublich lebendigen Welt und dem bombastischen Sound sorgt Killzone 2 von Anfang bis Ende für ein extrem realistisches und beklemmendes Kriegserlebnis. Dies liegt nicht zuletzt auch an der extrem düsteren, aber perfekt abgestimmten Farbgebung, gepaart mit den fantastischen Effekten im gesamten Spiel. Besonders in Situationen, in denen ordentlich was auf dem Schlachtfeld los ist, entfacht Killzone 2 erst sein volles Potential und lässt die meisten, wenn nicht alle bisher erschienen Genrekollegen mehr als alt aussehen. Halo und Konsorten können also, zumindest was die SinglePlayer-Kampagne angeht, locker einpacken smile
Das Spiel zieht Euch von Anfang bis Ende in seinen Bann und lässt Euch erst wieder los, wenn der Abspann läuft.

Gerüchte:
Aktuellen Meldungen zufolge stehen aber schon die nächsten Add-ons und Extras in den Startlöchern und einige Gerüchtequellen deuten auf einen nachträglichen, Coop-Modus hin. Dies lässt natürlich hoffen. Ob ein solcher in naher Zukunft per DLC angeboten wird und auch gekonnt eingebaut wird, bleibt leider abzuwarten. Da Guerilla aber das damalige Versprechen definitiv einhalten konnte, bleibt dennoch Hoffnung darauf, das auch dieses, wenn nicht sogar weitere, tolle Erweiterungen via DLC vom niederländischen Entwicklungsteam, in das gradniose Spiel nachträglich integriert werden. Ob und wenn ja, wie diese Add-Ons aussehen werden, bleibt natürlich abzuwarten.

Die Zeit wird’s zeigen...


Was ich etwas komisch fand:
Zu Beginn des Spiels darf man sich die Sprache auswählen, die man leider nicht nachträglich ändern kann, was sehr schade ist. Da hilft nur eins: Man startet das Spiel mit einem der anderen angelegten Benutzer-Accounts. Zwar werden die Trophäen nicht dem bevorzugten Benutzerprofil gutgeschrieben, aber so ist es nunmal. Genauso fehlt auch der in einigen Gerüchteküchen angekündigte und danach widerlegte Coop-Modus, der, bei richtiger Implementierung sicherlich ein deutlicher Mehrwert sein könnte. Viele aktuelle Spiele haben es ja bereits erfolgreich gezeigt.

Mein persönliches Fazit:
Seit diesem dämlichen Gaming-Sickness-Mist bin ich eigentlich kein Shooter-Fan mehr. Dennoch leihe ich mir jeden neuen Triple-A Titel zumindest mal aus der Videothek aus, um die neuen Engines und das jeweilige Setting zu begutachten. Dadurch komme ich wenigstens mal in den Genuss dieser Meisterwerke und kann diese mal eine knappe Stunde mehr oder weniger genießen. Bei Killzone 2 war ich zunächst ähnlich gestimmt. Der Hype um das Spiel war ja einzigartig und ich hatte immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, es doch zu bestellen. Aber meine Panik bzgl. des möglicherweise verschwendeten Geldes hielt mich dann doch etwas davon ab. Dank Oliver´s Entscheidung darf ich Killzone 2 nun mein Eigen nennen und werde es wohl immer wieder spielen und gehört nun zu meinen All-TimeFavorits. Leider war zum Testzeitpunkt der Multiplayer nocht nicht möglich, da Sonys Server noch nicht online waren. Ich habe mir schon die einzelnen Maps angeschaut und es gibt grafisch als auch spielerisch keinen nennenswerten Unterschied gegenüber dem sensationellen Single Player. Dieser findet zwar schon nach knapp 7-10 Stunden sein Ende, aber besitzt jede Menge Wiederspielwert. Ich habe ihn mittlerweile schon fast zum zweiten Mal durch und finde jedes Mal immer wieder neue Dinge, die mich erneut zum Stauen bringen. Das haben in dieser Generation, bis auf einige wenige, nicht viele Spiele geschafft. Aufgrund des bisherigen Spieleangebots der PS3, sind deren Absatzzahlen im Vergleich zur Xbox360 und der Wii, die man ja eigentlich nicht als wirkliche Next-Gen-Konsole bezeichnen kann, nun neben Titel wie LittleBigPlanet und MGS4 um einen, wenn nicht DEN System-Seller schlechthin reicher geworden und ich hoffe, dass sich die Hardwareverkäufe nun erheblich steigern werden.

Wer noch keine PS3 sein Eigen nennt und auch nur ansatzweise etwas mit dem Genre anfangen kann, oder ein kleiner Technikfetischist ist, hat ab jetzt hiermit nun einen definitiven Grund mit dem Kauf einer PS3 zu liebäugeln, am Besten im Bundle mit Killzone 2 in Betracht zu ziehen. Zwar ist der aktuelle Preis der Konsole im Vergleich zu den anderen beiden Konsolen vielleicht immer noch etwas hoch, doch Killzone 2 ist nun definitiv der langersehnte System-Seller geworden. Derzeit ist Killzone 2 definitiv DER FPS-Shooter der letzten Jahre schlechthin und wird es aller voraus Sicht nach auch eine lange Zeit bleiben.

Sobald die Server online sind, wird auch der Multiplayer auf Herz und Nieren getestet und nachgereicht. Wenn dieser auch nur halb so viel von dem bietet, was der Single Player darstellt, obgleich mit seiner recht kurzen Spielzeit von knapp 7-10 Stunden, die aber jede Sekunde sein Geld wert ist, steht in meinen Augen einem Award zum FPS-Goty 2009 eigentlich nichts mehr im Wege.



Wertung:
Alleine für den Singleplayer Modus, die packende Story, die Grafik, dem bombastische Sound und dem Gameplay vergebe ich eine stolze Gesamtwertung von 93%

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Mir hats gefallen was ich gelesen habe ... auch wenn die Reviews teilweise schon sehr ausführlich sind.

Manchmal wünsche ich mir 2 Fassungen ... eine Kompakte in dem die Kernfeatures und Wertungen auf den Punkt gebracht werden und dann noch eine in den Längen wie sie unsere 3 Tester abgegeben haben.

Hut ab ...

Greetz
Oliver

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26.02.2009 16:19
ferox


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Das ließe sich doch einrichten. Bei den bisherigen Arcade-Reviews wurden doch am Ende jeweils Punkte für Grafik, Gameplay etc. verliehen und jeweils mit 1-2 kurzen Sätzen kommentiert.

Warum sollte man das bei den "echten" Reviews nicht auch einführen?

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26.02.2009 16:24
ghostii


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@Matze und Bob: wirklich klasse Reviews! Hut ab!

@Oliver: finde die Idee sehr gut, stellt ja eigentlich kein größeres Problem dar. So hat man eine schön komprimierte Übersicht zu den Kernfeatures und natürlich dem wichtigsten, die Pros und Contras auf einem Blick! Ist ja meistens das, was den Hardcore-Gamer am ehesten interessiert. Dieser ist ja in der Regel im Vorfeld schon im Bilde, um was es im jeweiligen Spiel geht...

Es freut mich wirklich sehr, dass Euch mein Review gefallen hat! Ich würde auch unheimlich gerne in Zukunft Reviews zu den kommenden Knallergames schreiben *träum von einer resi5-ps3-promo*.... Hab ich das gesagt oder nur gedacht? Hab ich gesprochen? Haben die mich gehört? Augenzwinkern

...falls Ihr es überhaupt wünscht...

Zitat:
Original von ferox
Sehr gute Reviews...warum ist ghostii noch kein Redakteur?! Augenzwinkern


@ferox: dafür muß man aber bestimmt eine gewisse Anzahl an geistreichen Beiträgen vorweisen können, nich ne ? (dabei auf meine mickrige Beiragszahl blick´)....
28.02.2009 22:38
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Also das mit den User Reviews wollen wir ausbauen. Ich denke ich werde neben Sony und Microsoft auch noch andere Publisher dafür gewinnen können, aber Capcom wird mit Sicherheit nicht dazu gehören. Die Japaner sind meistens etwas zurückhaltender, wenn es um die breite Streuung von Promos geht. Das mit Killzone2 war schon etwas ganz besonderes. Das solltet ihr euch mal klar machen.

Promos verteilen machen einige Publisher, aber diese vor dem eigentlichen Verkaufsstart an Personen abzugeben die sie nicht kennen, das ist ein verdammt hohes Risiko. Ich denke das macht Sony noch lange nicht mit jeder Webseite .... aber hier hats funktioniert.

Stellt euch mal vor wir würden schlechte Games so verteilen ... dann wäre das verdammt geschäftsschädigend. Selbst Rockstar mit dem GTA4 Addon ist verdammt vorsichtig, obwohl sie das eigentlich gar nicht bräuchten. Wir werden allerdings in der nächsten Woche von MS GTA4 Points Karten bekommen, dann dürfen sich hier einige am Addon versuchen.

Vielleicht geht auch noch was zu Halo Wars ... mal schauen.

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01.03.2009 11:55
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ja HALO WARS........das währe klasse

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