Ständerat veranlasst Verbot von gewalthaltigen Spielen in der Schweiz
Autor: CN am 19.03.2010
Die Schweizer machen Ernst. Am vergangenen Donnerstag fiel ein wegweisender Entscheid zum Verbot von den sogegannten Killerspielen. Das geforderte Totalverbot der Motion Allemann und die von der Motion Hochreutener geforderte gesetzliche Verankerung der PEGI-Norm wurden angenommen, nachdem schon der Nationalrat die beiden Motionen gutgeheißen hatte.
Die Motion Hochreutener wurde mit 27 zu 1 Stimmen angenommen und die Motion Alleman mit 19 zu 21 Stimmen. Der Bundeserat ist damit verpflichtet, einen Gesetzesvorschlag gemäß der Forderungen auszuarbeiten. Wie dieser letztendlich aussehen wird, ist noch offen. Es sind jedoch große Einschnitte in die Medienfreiheit zu befürchten.